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Ein weiteres Beispiel, wie durch so genannte Umweltschützer bewusst Unwahrheiten verbreitet werden:

Ist unser Wald tatsächlich gefährdet oder handelt es sich auch hier um eine Öko-Lüge?

Wir sind im Magazin "FOCUS Nr. 30 vom 21.07.2003" auf ein interessantes Interview gestossen, das wir zur Kenntnis bringen wollen.

"Der Wald war nie ernsthaft bedroht"
so lautet die Aussage von Biologe Josef Reichholf, 58, Präsidiumsmitglied des deutschen "World Wide Fund for Nature (WWF)".

FOCUS: Die grüne Landwirtschaftsministerin Renate Künast wurde für ihre Äusserung, das Waldsterben in Deutschland sei gestoppt, heftig kritisiert. Zu Recht?

Reichholf: Nein. Die Furcht um den Wald war von Beginn an hysterisch. Deutschlands Baumbestand war nie ernsthaft durch die Luftverschmutzung bedroht. Aber niemand wollte das in der Vergangenheit hören. Renate Künast hat die Wahrnehmung wieder geradegerückt - auch wenn sie das als Erfolg ihrer Politik verkaufte.

FOCUS: Sind die zahlreichen Baumskelette nicht ein Beweis für das Gegenteil?

Reichholf: Natürlich hat der Schwefeldioxid-Ausstoss dem Wald zu schaffen gemacht. Er schädigte aber immer nur Monokulturen oder Pflanzungen am falschen Standort. Die dortigen Bäume waren ohnehin geschwächt und leicht angreifbar. Mischwälder und sogar Bäume in Städten waren nie betroffen.

FOCUS: Dann brauchen wir uns also ab sofort keine Sorgen mehr um den deutschen Wald zu machen?

Reichholf: Jedenfalls nicht um seinen Tod. Das eigentliche Thema ist ohnehin die Luftverschmutzung. Baumskelette waren dafür nur ein Symbol - das allerdings gute Dienste geleistet hat. Inzwischen ist der Schwefeldioxid-Ausstoss drastisch gesunken. Der Stolz darauf lenkt aber von einem anderen gravierenden Problem ab: dem nach wie vor masslos überhöhten Stickstoff-Eintrag aus der Landwirtschaft und aus Autoabgasen. Stickstoff ist Dünger für die Bäume, sie schießen ins Kraut.

FOCUS: Es schadet doch nicht, wenn Bäume wachsen.

Reichholf: Sie haben zwar eine prächtige Krone, sind dafür aber anfällig bei Stürmen oder Insektenfrass. Nur weil ein Baum grün ist, ist er noch lange nicht gesund.

(Die Veröffentlichung des Interviews erfolgt mit ausdrücklicher Genehmigung durch FOCUS vom 30.07.2003)

Könnte hier nicht mit Recht der Verdacht entstehen, dass auch im Beispiel Waldsterben, wie bei mehreren Projekten der Umweltschützer, wieder Mal mit unlauteren Mitteln gearbeitet wurde?

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2009 by Alois Ritsche • E-Mail: Alois Ritsche Update: 11.07.2009