Nach dem Frühstück beim Mexikaner, der diesmal den Kaffee nicht auf die Rechnung setzt, fahren wir weiter nach Süden auf dem Higway No 101. Unser Tagesziel ist Santa Barbara. Unterwegs zweigen wir ab in Richtung "Solvang". Das ist ein völlig un-amerikanische Stadt, mit reizenden kleinen Fachwerkhäusern, Cafés, Restaurants und Stores im dänischen Stil. Solvang wurde seinerzeit von Dänen gegründet. Wir betrachten uns die "europäischen" Häuserzeilen, erfreuen uns an gepflegten Innenhöfen, Boutiquen, Windmühlen, Bäckereien. Hier essen wir eine große Portion dänisches Eis, das wunderbar schmeckt. Discription: Danish, Charming and unique best describe the Santa Ynez Valley’s largest town of Solvang. Windmills in the blue California sky tell you that you are in Solvang, where ships bakeries and restaurants celebrate the village’s authentic Danish roots every day. Solvang features more than 350 charming shops, from those reminiscent of Old World Denmark to the best of the new designer outlet stores. It is a picturesque village with windmills, a horse-drawn streetcar and carriage, thatched rooftops with wooden storks, colorful hand-carved signs, brick walls, flowers, bicycles built for 2, 4 & 6, costumed clerks, clean air and views of “Sunny Fields” (the meaning of the Danish name “Solvang”). Nestled in the center of the Santa Ynez Valley just 35 miles north of Santa Barbara, Solvang is surrounded by rolling hills, picturesque mountain vistas, fields of grapes and award-winning wineries, miles of country roads for cycling, acres of horse ranches, Lake Cachuma and Los Padres National Forest. Among the other attractions are Old Mission Santa Inés along with the “theatre under the stars,” Theatrefest.
Schließlich geht es weiter auf der No 1 nach Santa Barbara, eine Stadt mit 60 000 Einwohnern. Von allen Städten Kaliforniens ist Santa Barbara die kalifornischste. Nirgendwo hat sich das spanisch-mexikanische Erbe so gepflegt erhalten. Einzige Stadt Kaliforniens, die keinen Vergnügungspark hat. Sie ist selbst einer! Sie verfügt über einen 8 km langen Sandstrand.
Unser vorgebuchtes Hotel in der Bath Street ist ziemlich rasch gefunden. Das Hotel ist super! Sehr schöne Zimmer. Adresse: Encina Lodge, 2220 Bath Street, Santa Barbara, California 93105, US Areas Served: Santa Barbara, California Property Phone: (805) 682-7277 Reservation Phone Number(s)Fax: (805) 563-9319 Hotel Type: Resort Number of Rooms: 121
Quick Description: Come stay with us for that special get-away at the Best Western Encina Lodge and Suites. Our friendly staff welcomes you with a smile. Our 121 rooms and suites are distinctively elegant, comfortable, and peaceful. Relax and enjoy our heated pool and the refreshing experience of our sauna. Unwind after your journey in our therapeutic spa. The Best Western Encina Lodge and Suites, acclaimed for its peaceful atmosphere, is within walking distance of the Queen of the Missions and the famous "Red Tile" tour in our historic downtown area, and adjacent to the Sansum Clinic and Cottage Hospital. Miles of sandy beaches, the breakwater, wharf and numerous recreational activities are within minutes of our central location. Our friendly and professional staff is waiting to serve you...visit soon!
Nach einer kurzen Lunchpause fahren wir ca. 4 Meilen durch die Stadt bis ans Meer und stellen den Wagen auf einer der zahlreichen Parkplätze ab. Ein sehr schöner Bootshafen mit vielen Segel- und Motorbooten, die nicht größer als am Bodensee sind. Natürlich hat es eine Anzahl größerer Boote, hauptsächlich im Fischereihafen. Dann gehts wieder zurück in unser Hotel. Dort ist uns der Portier behilflich bei der Vermittlung des Telefongespräches mit der Swiss Air auf dem Flughafen Los Angeles, wo wir den Termin unseres Rückflugs, Montag, 21.10.1996, 20.50 Uhr, bestätigen. Am Abend gehen wir in das hoteleigene "Restaurant Victoria" zum Dinner.
Der Sport-und Fischerboothafen von Santa Barbara
27. Tag: Samstag, 19. Oktober 1996:
Nach dem sehr guten Frühstück im Restaurant Victoria fahren wir mit dem Wagen in die Stadt und parken in einer Seitenstraße zur State Street auf einem Parkplatz. Die State Street ist die Haupt- und Geschäftsstrasse von Santa Barbara. Eine schöne, saubere Straße, links und rechts Palmen. Schöne kleine Geschäfte, Boutiquen, Cafés, Restaurants usw. Das Parking System ist hier hervorragend organisiert. Der State Street entlang sind überall Hinweistafeln auf die nächsten Parkpülätze angebracht. 90 Minuten Parkzeit sind überall gebührenfrei. Wir fahren nun zum "County Court House", dem Bezirksgericht von Santa Barbara und Umgebung. Es ist ein wunderschönes Gebäude im spanischen Stil mit einem begrünten Innenhof. Berühmt ist der große Sitzungssaal mit den Wandgemälden. Er dient dem Obersten Gericht als Sitzungssaal.
County Court House mit dem berühmten Sitzungssaal des Obersten Gerichts
Wir fahren dann weiter in Richtung Meer und parken den Wagen wieder auf einem der Parkplätze. Auf dem großen Holzsteg, der "Stearn´s Wharf", nehmen wir auf der Terrasse eines Fischrestaurants unseren lunch. Es herrscht viel Betrieb bei strahlendem Sonnenschein. Wie wir feststellen, kann man selbstverständlich auch auf dem Holzsteg am Meer mit dem Auto parken.
Stearns Wharf in Santa Barbara - Wie man sieht, kann man hier gut speisen
Anschließend fahren wir wieder in die Stadt in Richtung State Street und parken den Wagen. Die schönen Geschäfte veranlassen uns zu einem Schaufensterbummel; Gisela und Werner kaufen noch Geschenke für die Jungen in Konstanz ein. Wieder im Hotel ruhen wir uns etwas aus. Zum abendlichen Dinner im Restaurant Victoria nehmen wir Steaks und Omletts. 28. Tag: Sonntag, 20. Oktober 1996: Der letzte Ferientag ist angebrochen. Nach dem Frühstück, diesmal auf dem Zimmer, fahren wir zur "Mission Santa Barbara", eine der schönsten Missionen in Kalifornien. Man nennt sie auch die "Queen unter ihresgleichen". Wunderschön sind die blühenden Sträucher und Palmen vor der Kirche. Wie besuchen die Heilige Messe um 10.30 Uhr. Die Kirche ist randvoll. Zu hören sind sehr schwungvolle Kirchenlieder, die wir anhand des Liederbuches eifrig mitsingen. Während der Messe finden drei Taufen statt, wahrscheinlich extra für uns Touristen organisiert! Der gesamte Gottesdienst war sehr feierlich. Faszinierend die rhytmische Musik und der Gesang de Chores.
28. Tag: Sonntag, 20. Oktober 1996: Der letzte Ferientag ist angebrochen. Nach dem Frühstück, diesmal auf dem Zimmer, fahren wir zur "Mission Santa Barbara", eine der schönsten Missionen in Kalifornien. Man nennt sie auch die "Queen unter ihresgleichen". Wunderschön sind die blühenden Sträucher und Palmen vor der Kirche. Wie besuchen die Heilige Messe um 10.30 Uhr. Die Kirche ist randvoll. Zu hören sind sehr schwungvolle Kirchenlieder, die wir anhand des Liederbuches eifrig mitsingen. Während der Messe finden drei Taufen statt, wahrscheinlich extra für uns Touristen organisiert! Der gesamte Gottesdienst war sehr feierlich. Faszinierend die rhytmische Musik und der Gesang de Chores.
Der letzte Ferientag ist angebrochen. Nach dem Frühstück, diesmal auf dem Zimmer, fahren wir zur "Mission Santa Barbara", eine der schönsten Missionen in Kalifornien. Man nennt sie auch die "Queen unter ihresgleichen". Wunderschön sind die blühenden Sträucher und Palmen vor der Kirche. Wie besuchen die Heilige Messe um 10.30 Uhr. Die Kirche ist randvoll. Zu hören sind sehr schwungvolle Kirchenlieder, die wir anhand des Liederbuches eifrig mitsingen. Während der Messe finden drei Taufen statt, wahrscheinlich extra für uns Touristen organisiert! Der gesamte Gottesdienst war sehr feierlich. Faszinierend die rhytmische Musik und der Gesang de Chores.
Mission Santa Barbara - Blühende Sträucher in voller Pracht
Nach dem Besuch der Kirche fahren wir an das Meer zur Stearns Wharf, wo der sonntäglich Kunstmarkt stattfindet. Einheimische Künstler nutzen die Gelegenheit, ihre Werke, zum Teil amerikanischen Schund, zu präsentieren. In einem "Bebop Burger Restaurant" nehmen wir sehr gute "Burger" zu uns. Sie schmecken wirklich. Im Anschluß daran fahren wir in den Osten der Stadt bis zur Mission Santa Barbara. Von dort aus fahren wir durch das "Villenviertel", wo die Promis ihren Sitz haben. Schöne Häuser, aber auch einfachere Bungalows in wunderbarer Lage am Berg mit freiem Blick auf den Pacific und über die ganze Stadt. Das Wetter ist herrlich, strahlender Sonnenschein und ca. 25 Grad Celsius, die aber durch den Wind vom Meer her gut zu ertragen sind. Nach dem Dinner im Hotel nehmen wir noch einen amerikanischen Whiskey an der Bar und führen ein interessantes Gespräch mit einem Amerikaner. Auch hier, wie bei allen Gesprächen mit Amerikanern, kommt immer als erstes die Frage: "Where do you come from?". Es stellt sich dann heraus, daß er als Soldat in Deutschland war und Frankfurt und Wiesbaden gut kennt. Das war praktisch der Abschluß unseres Amerika-Törns.
Die State Street - Blick vom Promi-Viertel auf den Hafen von Santa Barbara, auf den Pacific und auf die Stadt
29. Tag: Montag, 21. Oktober 1996:
Langsam schließt sich der Kreis, denn wir fahren 90 Meilen weiter nach Los Angeles.
Rückflug: Montag, 21.Oktober 1996 Abflug in Los Angeles: 20.50 Uhr Ortszeit Dienstag, 22. Oktober 1996 Ankunft in Kloten: 18.40 Uhr Ortszeit
Unser Rückreisetag!
Nach dem guten Hotelfrühstück tanken wir nochmals in Santa Barbara. Der junge, schwarze Tankwart ist allerdings äußerst unfreundlich. Wie immer wollte ich mit Travellercheck oder Kreditkarte bezahlen. Seine Forderung: "No check, no creditcard, only cash!" in einem Ton, der mir nicht paßt. Selbstverständlich zahle ich dann in bar, er erhält ebenso selbstverständlich kein Trinkgeld. Allerdings war das die Ausnahme, alle Tankwarte waren bisher sehr freundlich und erhielten dann auch ihr Trinkgeld. Wir fahren dann auf dem Highway No. 101 in Richtung Los Angeles. Die Küstenstraße ist einmalig schön und interessant. Zum Teil sind es Steilküsten, die fast senkrecht zum Pacific abfallen. Unten tobt die Brandung. Zum Teil führt die Straße auch vom Meer weg, da die Küste zu steil und zu gegliedert ist. Die Route führt uns durch die Städte Santa Cruz, Ventura, Oxnard, Malibu, Santa Monica. In der Stadt Oxnard fahren wir zunächst nach Westen, bis wir ans Meer kommen und stoßen dann hier auf den Highway No. 1, vorbei an Erdbeerfeldern, die gerade abgeerntet werden. Auf dem Highway No. 1, der traditionellen Küstenstraße, kommt plötzlich ein Sturm auf, der hohe Konzentration und Kraft beim Autofahren erfordert. Aus allen Seitentälern braust ein Wind, der, wie wir später gelesen haben, Anna-Wind heißt. Kurz vor den Badeorten Malibu und Santa Monika sehen wir riesige Rauchschwaden und hunderte von Feuerwehrleuten, die einen Brand löschen. Später erfahren wir, daß durch den starken Sturm der Brand richtig angefacht wurde und bis nach Malibu zog, um dort einige Häuser niederzubrennen. Nach uns mußte der Highway No. 1 an dieser Stelle für den Autoverkehr gesperrt werden. Aber wir kommen ohne Probleme durch.
Santa Monica mit Baywatch-Häuschen und Strand
Der Highway führt an zauberhaften kilometerlangen Sandstränden vorbei. Überall sind die Beobachtungshäuschen der Strandwachen (Baywatch) zu sehen. Ohne Schwierigkeiten fahren wir durch die Vororte von Los Angeles, vorbei an Marina Del Rey und finden auf Anhieb die Firma ALAMO, wo wir unseren Wagen abgeben. Daß ich den Contract mit der Firma nicht finden konnte, interessiert dort niemanden. Der kleine Schaden an der Windschutzscheibe wird auf einem Zettel notiert und damit ist der Fall erledigt. Nach einem Lunch auf dem Gelände von ALAMO lassen wir uns mit dem Shuttle zum Flughafen bringen. Dort treffen wir um 14.00 Uhr ein. Und dann heißt es warten, warten, warten. Inzwischen kaufen wir einiges ein im Duty Free Shop (Computer-Zeitschrift, Whiskey). Da dieser Shop aber nicht hinter dem Zoll liegt, bekommen wir die Waren nicht sofort ausgehändigt, sondern müssen sie beim Einstieg in das Flugzeug in Empfang nehmen. Ein Schwabenmädel gesellt sich plötzlich zu uns und erzählt von seiner abenteuerlichen Urlaubsreise in einer Gruppe Jugendlicher. Um 20.10 Uhr können wir das Flugzeug besteigen, das pünktlich um 20.50 Uhr startet. Als Abschied von Los Angeles bietet sich uns ein herrlicher Blick auf die märchenhaft beleuchtete Stadt bei Nacht. Leider sind unsere reservierten Plätze in dieser Maschine für die Business Class verwendet worden, so daß wir, allerdings unter Protest, unsere Plätze in einer anderen Reihe, direkt vor der Raucherzone, einnehmen müssen. Die welschen Passagiere sind im Flugzeug plötzlich so laut in ihren Gesprächen, daß an Schlafen nicht zu denken ist. Immerhin haben wir Mitternacht. Nach meinem lauten "Silence, s´il vous plait!" herrscht Ruhe. Der Flug dauert insgesamt 12 Stunden. Durch die Zeitdifferenz von 9 Stunden haben wir nun Dienstag, den 22. Oktober 1996. Wir haben eine herrliche Sicht z.B. auf Grönland, die Shetland Inseln, England, die Kreidefelsen von Dover, Ärmel Kanal, Französische Küste, Paris. Aber die Luft im Flugzeug ist durch die Raucher sehr schlecht. Ich habe keinen Apetit.
Das Flugzeug kommt, nach einer Zwischenlandung in Genf, pünktlich in Zürich an. Der Empfang in Kloten ist überwältigend: Alice und Röbi Kobi empfangen uns mit Rosen. Gisela und Werner werden von Sohn Martin und Freundin abgeholt. Uns erwarten Bruni und Josef Winter, die uns sicher nach Konstanz bringen. In unserem Haus in der Friedrichshöhe empfängt uns gleich ein Berg Post, der Eingang von vier Wochen. Es ist schön, wieder in den eigenen vier Wänden zu sein. Aber wir werden mit Sicherheit noch lange davon zehren!