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Eternal Flame Stars and Stripes
Reisebericht

Unsere Reise 1996 führte uns durch die Weststaaten der USA:
Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada.

Teil 3:
Bryce Canyon, Zion National Park, Las Vegas, Death Valley,
Bishop, Mammoth Lakes, Tioga Pass, Yosemite, Volcano



10. Tag: Mittwoch, 02. Oktober 1996:

Weiterfahrt am 198 km entfernten Lake Powell vorbei nach Pink Cliffs Village. Zunächst kaufen wir in einem Navajo-Store unsere Reiseverpflegung ein. Dort werden wir von einer älteren Schweizerin aus Zürich angesprochen, die mit ihrem Mann seit 3 Monaten im Wohnmobil von Canada bis Florida unterwegs ist.

Dann fahren wir in Richtung Bryce Canyon. Die Route führt uns vorbei am Lake Powell.


In der Stadt Page am Lake Powell machen wir kurz Halt und trinken neben einem Best Western Hotel im Coffee Shop Kaffee. In der Ford-Vertretung fragen wir nach dem Riß in der Frontscheibe. Der Boss versichert uns, daß es keine Probleme gäbe und es nicht gefährlich sei. (it´s not dangerous). Beruhigt fahren wir weiter. Kurz danach kommen wir in eine heftige Gewitterfront, die starken Regen bringt. Der Regen verfolgt uns bis zum Abend, bis wir unser Hotel in Pink Cliffs Village, 3 Meilen vor der Einfahrt zum Bryce Canyon, erreichen.

Es wird merklich kühler, im Foyer des Hotels brennt ein offenes Kaminfeuer. Unser Dinner im hoteleigenen Restaurant: Chili con Carne.


11. Tag: Donnerstag, 03. Oktober 1996:

Nach dem Frühstück um 09.00 Uhr fahren wir in den Bryce Canyon. Das Wetter ist schön, aber es ist saukalt. Der Regen hat aufgehört, die Bergspitzen rings um das Tal sind weiß. Der Bryce Canyon wird zwar als einer der schönster Nationalparks der USA bezeichnet. Für uns ist der Teil mit den Wäldern etwas enttäuschend, da er zwar Ähnlichkeit mit dem Schwarzwald hat, aber bei weitem nicht so schön ist.

Sehr schön sind allerdings die Felsen in fantastischen Formationen. Es ist kein Canyon durch Fräsarbeit eines Flusses, sondern verwitternde Kante des sog. Pink Cliffs. In Nord-Süd-Richtung führt eine freigegebene 35 Meilen lange Panoramaroute zu verschiedenen Aussichtspunkten (z.B. Rainbow Point, Sunset Point usw.), die war fast alle besuchen.



[Bryce Canyon] [Bryce Canyon]

[Bryce Canyon]

[Bryce Canyon] [Bryce Canyon]

Im Nationalpark Bryce Canyon - Red Cliff Village



Zion National Park


Auf der Fahrt in Richtung Las Vegas fahren wir duch den Zion National Park. Er zeichnet sich aus durch besondere Felsformationen, die schichtweise aufeinander gefügt sind. Die Paßstraßen sind sehr gut ausgebaut.






Im Zion Nationalpark mit seinen speziellen Felsformationen






Las Vegas



Weiterfahrt auf der Interstate No 15 direkt nach Las Vegas (390 km).

Las Vegas liegt mitten in einer Wüste, umgeben von Bergen. Der Highway ist sehr gut ausgebaut. In Las Vegas finden wir uns erstaunlich gut zurecht. Der "Strip" mit seinen riesigen Hotelkomplexen und der Reklame ist überwältigend. Unser Hotel EXCALIBUR haben wir sofort gefunden. Es ist ein großes Haus mit 4.000 Betten.


Hotelanlage siehe linkes Bild, Zimmereinrichtung siehe rechtes Bild.

[Las Vegas] [Im Zimmer]

      Quick Discription:

    • 4,032 luxurious rooms and suites
    • King or 2 Queens
    • 100,000-square-foot casino
    • 6 restaurants
    • 2 swimming pools
    • Wedding chapel
    • King Arthur's Tournament
    • Magic Motion Machine
    • Jacuzzi rooms

"Valet Parking", "Gepäck-Service" und Ein-Checken im Hotel bereiten keinerlei Schwierigkeiten. Lediglich die Zeitumstellung auf "Pacific Time" stiftet bei uns etwas Verwirrung. Gisela und ich gewinnen die Wette um die richtige Zeit gegen Sigrid und Werner. Das kostet eine Runde Whiskey in der Whiskeybar.

Nach beziehen der tollen Hotelzimmer im 18 Stock versuchen Werner und ich Karten für die "Siegfried und Roy-Show" zu bekommen. Wir gehen deshalb zu Fuß den Strip entlang, vorbei an CEASARS PALACE bis zum MAGIC HOTEL. Dort besichtigen wir den weißen Tiger und den Riesen-Spielsaal im Erdgeschoß. Leider ist die Show seit Monaten ausverkauft. Auch unser Hinweis auf die gemeinsame Heimat Bodensee mit einem der Künstler bringt nichts.

Zur Rückfahrt ins Hotel nehmen wir ein Taxi. Die 6 $ sind den Taxi Driver "not enough". Er erwartet nicht 15% sondern mindestens 20% Trinkgeld. Uns ist es aber genug!

In unserem Hotel kaufen wir dann Eintrittskarten für die hauseigene Show "King Arthur´s Tournament" für den folgenden Abend.

Um 19.00 Uhr gehen wir gemeinsam zum Dinner in das Western Lokal im Hause. Wir müssen aber mindestens 30 Minuten warten, bis wir einen Tisch bekommen. Dann gibts Steaks mit Country-Music und Tanzvorführungen. Unter anderem bedient uns eine junge Hamburgerin, die es nach Las Vegas verschlagen hat.

Nach dem Essen gehts noch auf die Fußgängerbrücke vor dem Hotel, um den Strip mit den Lichtreklamen zu sehen. Wie im Märchen!. Dann im großen Spielsaal eben noch 1,50 $ in den "Einarmigen Banditen" gesteckt und dann ab ins Bett.


12. Tag: Freitag, 04. Oktober 1996:

In unserem Zimmer Nr. 18 160 im 18 Stock des Südflügels schlafen wir sehr gut. Um 9.00 Uhr gehen wir gemeinsam zum Frühstück. Wieder müssen wir warten, bis ein Tisch frei wird. Aber dann bekommen wir ein tolles "American Breakfast" mit ham and eggs.

Der anschließende Bummel auf dem Strip führt uns zunächst in einen Store, wo ich 3 T-Shirts für 10 $ erstehe, Sigrid kauft für Sven ein schönes T-Shirt. Dann gehts an den verschiedenen Groß-Hotels vorbei bis zum MAGIC. Dort zeigen wir unseren Frauen den weißen Tiger und den riesigen Spielsaal sowie die Hotel-Rezeption mit dem Hai-Aquarium im Hintergrund.

Wir fahren wieder mit Taxi zurück zum EXCALIBUR. Es war um 13.30 Uhr sehr heiß, daher lautet die Devise: trinken, trinken, trinken. Wir sind groggy und ruhen uns im Zimmer aus.

Werner und ich fahren um 16.00 Uhr mit Taxi zum Best Western Hotel "Mardi Gras", um zu versuchen, in Lee Vining, jenseits des Death Valley, Hotelzimmer zu buchen. Aber leider heißt es "not available!".

Um 17.30 Uhr gehen wir gemeinsam zur Show "King Arthur´s Tournament" im Hause. Sie beginnt mit einem königlichen Dinner: Suppe aus dem Blechnapf ohne Löffel, ein ganzes Hähnchen mit Beilagen, aber ohne Besteck, dazu "Eis im Becher mit Cola". Zum Schluß gibts als Dessert ein Stück Apple Pie. Die Darbietungen sind durchweg artistische Glanzleistungen.

Nach der Show trinken wir in einer Bar im Hotel unseren gewonnenen Whiskey. Der tat gut, denn durch die Klimaanlage war es in der Arena der King Arthur´s Show ziemlich kühl. Dann setzen wir am einarmigen Banditen 5 $ ein und gewinnen schließlich 7,50 $. So endet dieser Tag in Las Vegas.


[Nur Gewinner] [Auf dem Strip]

Las Vegas, die Stadt der Spieler -
- Alles nur "Gewinner" - Auf dem Las Vegas Strip



Death Valley


13. Tag: Samstag, 05. Oktober 1996:


Weiterfahrt nach Death Valley  230 km.

Nach einem guten American Breakfast checken wir im Hotel aus. Der Kofferträger Sepp aus Reith im Winkel gibt uns noch einige Tips für ein Hotel in Mammoth Lakes. Wie er sagt, sei der Wirt ein Freund von ihm und außerdem sei dort alles in Deutscher Hand! Wie sich dann später herausstellte, war der Hotelier Robert Österreicher aus Linz an der Donau, seine Frau eine Holländerin.

Wir kommen aus NEVADA über Shoshone in das Tal des Todes. Der State Highway 190 ist die Hauptdurchgangsstraße durch das Death Valley National Monument. Zwei Pensionen und ein Luxushotel stehen im Death Valley. Die Tiefebene ist 193 km lang. Die "Furnace Creek Lodge" und das "Motel in Stovepipe" sind ganzjährig geöffnet. "Dante's View" ist ein 1669 m hoch gelegener Aussichtspunkt.

Das Tal des Todes ist beeindruckend. Der niedrigste Punkt "Badwater" liegt 86 m unter dem Meeresspiegel. Wir machen dort bei ca. 40 Grad Celsius eine kurze Rast für den Fototermin. Auf der Motorhaube könnte man Spiegeleier braten. Zum Glück haben wir eine Klimaanlage im Wagen. Die weitere Fahrt durch das Tal führt uns vorbei an Furnace Creek Lodge. Dort tanken wir. Bei der Ausfahrt aus dem Death Valley kommt die böse Überraschung: Unsere Route in das schöne Tal vor der Sierra Nevada in Richtung Bishop, dem Tagesziel, führt uns über steile und enge Paßstraßen, wie wir sie bisher in Amerika noch nicht erlebt haben. Bis Bishop sind es noch 40 lange Meilen, und wir sind alle groggy.



Deat Valley Plan

Wenn der Kojote heult im Tal des Todes

Wüste pur: Bizarre Landschaften im Osten Kaliforniens
Von Sven Appel (qms)

Wenn es Mittag wird im Death Valley, müssen sich die Angestellten des Ferienresorts in Furnace Creek richtig ins Zeug legen. Vor allem in den Sommermonaten kommt um diese Tageszeit, wenn die Sonne ihren Zenit erreicht, oft gleich ein halbes Dutzend Reisebusse in dem Tal an. Die meisten Besucher sind Durchreisende auf dem Weg von Las Vegas zum Yosemite National Park im Norden. Meist reicht die Zeit, die der Reiseleiter den Touristen zubilligt, nur für ein kurzes Essen und einen flüchtigen Blick auf ein oder zwei Sehenswürdigkeiten.

Dabei rechtfertigt der Nationalpark, einer der größten der USA, eine eingehendere Betrachtung. Wer Kalifornien oder Nevada mit dem Mietwagen erkundet, sollte einen etwas längeren Abstecher in die Wüste einplanen. Las Vegas, die Glitzerstadt im US-Bundesstaat Nevada, liegt nur rund eineinhalb Autostunden entfernt. Von dort gibt es zwei Wege ins Tal des Todes. Beide bieten einen ganz unterschiedlichen ersten Blick auf die Landschaft: Wer die Strecke über das Wüstenstädtchen Pahrump auf den Highways 160,127 und 190 nimmt, kann vor allem in der Dämmerung und im Cabrio eine traumhafte Autofahrt erleben, bei der sich die Wüste von ihrer malerischsten Seite präsentiert.

Ein wenig schroff und unspektakulär ist dagegen die Anfahrt auf dem Highway 95 über Beatty. Die Strecke vorbei an kleineren Tagebau-Gruben nimmt auch der aus Las Vegas kommende Greyhound Bus, der hinter Beatty aber nach Norden in Richtung Tonopah abbiegt. Für Fahrten in das Tal muss in dem Wüstenstädtchen die Abzweigung auf die 374 genommen werden. Wer dann kurz hinter Beatty ins Death Valley herunterfährt, traut seinen Augen nicht: Was sich da ausbreitet, sieht aus wie die Oberfläche eines anderen Planeten. Es braucht ein bisschen Zeit, um sich an den Anblick der kargen Landschaft, deren Bild durch die flimmernde Hitze verzerrt wird, zu gewöhnen.

Die erste Anlaufstelle für Besucher ist Furnace Creek. Hier liegt nicht nur das bereits erwähnte Hotel, sondern auch das Hauptquartier der Park-Ranger. Gleich daneben befindet sich die Furnace Creek Ranch. Das Furnace Creek Inn wurde bereits 1927 gebaut und bietet ein mondäneres Ambiente als die Ranch. Das wissen auch manche Hollywood-Stars zu, schätzen, die zwischen November und März hierher kommen, um sich ein wenig vom Stress zu erholen. Wer sich ruhig verhält, kann auch tagsüber ganze Rudel von Kojoten dabei beobachten, wie sie die Wasserlöcher am Rande der Anlage aufsuchen. Noch mehr Tiere gibt es in den umliegenden Bergen. Neben den "Squarels", dem nordamerikanischen Eichhörnchen, verschiedenen Schlangenarten, Vögeln und Bergziegen soll es auch den "Mountainlion" geben. Die Raubkatze ist etwa so groß wie der europäische Luchs und scheu. Gefahr bei Ausflügen in die Wüste oder in die Berge droht allerdings weniger durch die heimische Tierwelt als durch Wassermangel: Wer den Highway verlasst und eine Wanderung unternimmt, sollte dabei mindestens eine Gallone Wasser mitnehmen - das sind rund vier Liter.

Ziel eines Ausflugs könnte der Telescope Peak sein, mit 3368 Metern die höchste Erhebung des Nationalparks. Allerdings muss nicht die gesamte Höhe zu Fuß bewältigt werden: Bis zum Mahogany Flat, einer Ebene auf 2479 Metern, kommt man mit dem Auto - ein geländetaugliches Modell ist von Vorteil. Um zum Mahogany Flat zu gelangen, fahrt man den Highway 190 in nördlicher Richtung und biegt dann in den Emigrant Canyon ein - die Straße führt über den Wildrose Canyon geradewegs zum Ziel. Auto-Teststrecke

Der Aufstieg zum Telescope Peak, der über einen rund 50 Zentimeter breiten Pfad oft hart am Abgrund entlang führt, nimmt je nach körperlicher Verfassung der Wanderer einige Stunden in Anspruch. Auf dem Gipfel angekommen, bietet sich eine grandiose Aussicht." Wer auf den Triumph einen Plastikbecher voll Sekt trinken will, sollte ein kurzes Nickerchen einplanen, denn nach einer so großen Anstrengung überkommt einen schon nach wenigen Tropfen Alkohol der Schlaf.

Vom höchsten Punkt der Region dauert es mit dem Auto ungefähr eineinhalb Stunden bis zum tiefsten Punkt auf dem Festland der USA: Badwater trägt seinen Namen zu Recht, Wasser ist hier eher selten zu finden und wenn doch, dann ist es wegen einer zentimeterdicken Salzkruste, die den Boden wie eine Schneeschicht bedeckt, ungenießbar. Genau 86 Meter liegt Badwater unter dem Meeresspiegel.
Zabriskie Point

Die extrem langen Steigungen im Death Valley machen die Gegend auch für Autohersteller interessant. Aufmerksam sollten Autofans Werden, wenn Trucks mit tief liegendem Hänger am Straßenrand stehen. Aus dem Trailer könnte im nächsten Moment ein verhülltes Etwas geschoben werden - vielleicht der Prototyp eines neuen BMW Roadsters oder eine neue Limousine von Toyota. ' Viele Autohersteller testen ihre Fahrzeuge im Death Valley: Hier ist es sehr heiß, es gibt extreme Steigungen und meist keine Zuschauer.

Die meisten Touristen zieht es zum Zabriskie Point. Rund zehn Kilometer Luftlinie von Furnace Creek entfernt am Highway 190 in Richtung Las Vegas gelegen, bietet der Hügel den Ausblick auf eine von der Natur geradezu kunstvoll gestaltete, karge Berglandschaft. Die umliegenden Schluchten sind den Shoshone-Indianern der Region heilig. Bekannt ist der Zabriskie Point aus dem gleichnamige!! Hollywood-Thriller aus dem Jahr 1969 - die Musik zum Film stammt von Pink Floyd.

Wer Wüste und Stille pur erleben will, kann auf halber Strecke zwischen Furnace Creek und Badwater auf eine Nebenstraße zur Natural Bridge einbiegen. Vor Tausenden von Jahren, als es im Tal noch einen großen See gab, hat ein Fluss an dieser Stelle eine enge Schlucht in den Fels gefressen und eine Brücke aus Gestein geformt. Im ehemaligen Flussbett lässt es sich bequem ein Stück wandern; sich zu verirren ist wenigstens in diesem Teil des Death Valley kaum möglich.

Als Vorposten der Zivilisation präsentiert sich am nördlichen Ende des Death Valley am Grapevine Canyon ein Privatschloss, das ein reicher Banker aus Chicago in den Dreißigerjahren erbauen ließ.

En der Nähe der Kreuzung von Highway 267 und Highway 190 finden sich Sanddünen, wie man sie eigentlich in der Sahara erwarten wurde. Ein paar Kilometer den Highway 190 hinauf liegt Stovepipe Wells Village, wo es außer einer Tankstelle, einem Restaurant und einer Bar auch ein Motel mit 83 Zimmern gibt.

Einen gelungenen Abschied aus dem Tal des Todes bildet die Fahrt über den Towne Pass auf dem Highway 190 in Richtung Panamint Springs und danach weiter in Richtung Lone Pine. Auf dem Weg dorthin bietet sich ein Ausblick auf die Schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada.

[Death Valley] [Death Valley]

[Death Valley] [Bad Water] [Bad Water]

Im Tal des Todes - Der große Salzsee, Karte vom Death Valley - Sandwüste - Bad Water



Bishop

Wir beziehen Quartier im Best Western Bishop Holiday Spa Lodge. Anschließend gehen wir zum Mexikaner zum Dinner, anschließen heißt es nur noch: schlafen, schlafen, schlafen.


        Adresse: 1025 North Main Street, Bishop, California 93514, US
        Property Phone: (760) 873-3543; (800) 576-3543
        Fax: (760) 872-4777
        Hotel Type: Motel   Number of Rooms: 89


Quick Description: Enjoy the high Sierra and world's best fishing in the quiet location of Bishop at the Best Western Bishop Holiday Spa Lodge. Open year round, we offer deluxe accommodations that include free in-room fresh brewed coffee, refrigerators in all rooms, deluxe upgraded rooms with microwave ovens, and a suite with a fireplace. We offer our own frequent traveler program as well. Enjoy abundant recreational opportunities including fishing, hunting, nature walks, skiing and snowmobiling, all in the spectacular setting of the Sierras. Come experience nature at its finest and the warm hospitality of the Best Western Bishop Holiday Spa Lodge.



14. Tag: Sonntag, 06. Oktober 1996:

Das Frühstück bei Dennys war sehr gut. Um 10.00 Uhr fuhren wir nach Mammoth Lakes ins Hotel Alpenhof Lodge zu Robert aus Linz. Er ist sehr nett. Wir haben Zimmer für 2 Tage reserviert. Er ruft für uns in Volcano bei Mrs Inman an, um Zimmer für eine Nacht zu ordern.

Anschließend essen wir bei einem Italiener im Ort ein "Käsebrot" (es waren 5 Stück) bzw. gekochte Pilze als Lunch. Auf der Rückfahrt nach Bishop fahren wir zunächst an den Mono Lake und dann durch einen Scenic Drive KINGS CANYON am Grant Lake und am Silver Lake vorbei. Eine sehr schöne Gegend, ein unverfälschter Naturpark. Im Hotel machen wir Siesta und gehen dann zum Abendessen zu Dennys.


Mono Lake

Der Mono Lake



Mammoth Lakes

15. Tag: Montag, 07. Oktober 1996:

Nach dem Frühstück kaufen wir zunächst in einem Store ein. Plötzlich hören wir Schwyzerdütsch: 2 Mädchen mit ihren Eltern aus Altnau waren dort auf einer Ferienreise. Sigrid kauft in einer Bäckerei noch einen Hefezopf mit Rosinen. An der Tankstelle erklärt uns der Tankwart mehrfach, nach der üblichen Frage: "Where do you come from?", daß die Deutschen mit den Italienern eng befreundet seien, was wir natürlich bestätigen. Dann reisen wir nach Mammoth Lakes ins Hotel Alpenhof zum Wirt Robert, einem Österreicher aus Linz.

Nach dem Ein-Checken fahren wir zu folgenden Seen: Lake Mary, Lake George, Horseshoe Lake. Sigrid bleibt im Zimmer zum Haare waschen. Wir vespern am Horseshoe Lake, wo 1986 durch eine Erruption Kohlendioxyd in höherer Konzentration ausgetreten ist und fast alle Bäume vergiftet hat. Ein längerer Aufenthalt oder ein Spaziergang um den See waren daher nicht gestattet. Deshalb fahren wir zurück an den Lake George. Ich bleibe im Auto, Gisela und Werner unternehmen einen Spaziergang rund um den See. Sie treffen mehrere Angler, mit denen sie ins Gespräch kommen. Einer der Angler hat einen Großvater im württembergischen Crailsheim, den er schon mal besucht habe und daher den Süddeutschen Raum kenne.

Im Hotel nehmen wir das Dinner im gepflegten hauseigenen Restaurant ein. Es war zwar nicht billig, aber sehr gut.


Am "Lake George" bei Mammoth Lakes

16. Tag: Dienstag, 08. Oktober 1996:

Nach dem Frühstück führt uns unser Ausflug in das Skigebiet von Mammoth Lakes. Während Gisela und Werner einen Spaziergang bis zu den "Devils Post Piles" unternehmen, bleiben Sigrid und ich an einem sehr lauschigen Platz in einem Park neben der Ranger Station und neben einem plätschernden Gebirgsbach auf einer Bank sitzen. Nach der Rückkehr von Gisela und Werner gibt es Hefezopf aus der Bäckerei in Bishop und Äpfel zum Lunch. Dann gehts zurück ins Hotel.

Nach einer ausgiebigen Siesta fahren wir ins Dorf, kaufen im Store ein und nehmen dann bei einem Italiener unser Dinner.

Am Abend versucht unser Hotelier Robert, für uns in San Francisco Zimmer zu ordern. Leider vergebens, alles "sold out".



17. Tag: Mittwoch, 09. Oktober 1996:

Um 6.00 Uhr stehen wir auf und nehmen das Breakfast im Zimmer ein. Wir wollen um 7.30 Uhr weiterfahren in den Yosemite Nationalpark. Unser Tagesziel ist Volcano.

Zunächst fahren wir auf herrlich ausgebauten Straßen über den Tioga-Paß mit ca. 3000 m Höhe zum Yosemite Park. Die Landschaft ist sehr schön. Es zeigt sich viel Wald und Blick auf Felsformationen und Seen. Es zeigen sich aber auch riesige verbrannte Flächen und Hänge, die vom großen Brand aus dem Frühjahr 1996 stammen. Auf der Oak Flat Road ist ziemlich Verkehr. Wir fahren bis zum Visitors Center, sehen in einer wildromanitschen Berglandschaft Wasserfälle, die aber in dieser Jahreszeit wenig Wasser bringen.




Im Yosemite Nationalpark



Volcano


Nach einer ziemlich abenteuerlichen Fahrt durch schöne Landschaften mit Seen, Bergen und kleinen Städten im Western-Look erreichen wir schließlich das Goldgräberdorf Volcano. Zunächst fahren wir durch das ganze Dorf, das 98 Einwohner zählt, ohne das Hotel zuerkennen. Es liegt aber sehr schön direkt am Dorf-Eingang. Das Gebäude ist sehr interessant. Es steht unter Denkmalschutz. Die Möbel sind im Original erhalten. Unser Zimmer hat den Namen "Hell´s Delight". Da auf der Etage nur ein WC und ein Bad sind, machen wir einen Plan, wer wann dran ist. Und siehe da, es funktioniert einwandfrei.

In der historischen Bar nehmen wir zunächst einen Whiskey. Dann erkunden wir das Dorf bis zum historischen Friedhof, auf dem einige Deutsche Goldgräber aus den Jahren 1860 ff. begraben sind. Im Dorf gab es früher eine "Bawarian Brewery", heute ist es ein Privathaus. Nur ein Schild erinnert noch daran.

Abends gibts an der Bar zum Apero Cherry (trocken und süß, da der trockene ausgegangen war). Die Bar ist im Original-Western-Look erhalten. An den Wänden hängen historische Bilder, die Decke ist mit alten Dollarscheinen gespickt. Zum Dinner im Speisesaal wird gefüllte Hähnchenbrust mit Rotwein und Dessert serviert. Alles hervorragend gekocht von der korpulenten Köchin des Hauses. Wir schlafen in den historischen Betten sehr gut. Morgens ist es recht kühl. Eine ungewohnte Erfahrung für uns, da wir schließlich süd-kalifornisches Klima gewohnt sind!

Frau Marlene Inman, eine sehr nette Lady, hat uns freundlich empfangen und die Grüße von Patrick Krebitz gerne entgegengenommen. Da Patricks Besuch in diesem Hotel aber schon etliche Jahre zurückliegt, kann sie sich nicht mehr persönlich erinnern. Ihr Sohn Tom "is building houses", wie sie sagt, und wohnt in Berkeley. Sie will versuchen, für uns in San Francisco Zimmer zu buchen. Hoffentlich hat sie Erfolg.


[Volcano] [Volcano]

        Hotel St. George in Volcano
        16104 Pine-Volcano Grove Road, P.O. Box 9, 95689 Volcano
        Tel: 209-296-4458
        Fax: 209-296-4458
        Eigentümer sind Mr und Mrs Chuck und Marlene Inman.




Quick Discription: The Saint George, built in 1862 and listed on the National Register of Historic Places, was once the tallest and most elegant hotel in the Mother Lode. Marlene and Chuck Inman have owned it since 1975. "The rooms are filled with interesting and unusual antiques; the beds have pretty crocheted spreads. If you like authenticity, choose one of the original rooms facing the front in the main hotel. Volcano had 10,000 people in the 1860s; now the population is 102. Modern life has passed it by--all the better to wander the tiny streets and have conversations with the past." (SC) "One can enjoy a "Moose Milk' or add a business card and dollar bill to those covering the ceiling. Marlene and Chuck are active innkeepers, providing the atmosphere for people to meet one another." (Ruth Ann & Terry Lane) "Love the out-of-the-way location and unchanged atmosphere of the hotel. Food is always first rate, and the wine list features local vintages. Rooms are clean and comfortable, if a bit Spartan." (William Vendice) "Our favorite spot for relaxing is the porch." (Laura Hartman)

  • Open: Mid-Feb. through Dec. Closed Mon., Tues.
  • Rooms: 18 doubles, 2 singles--5 with private shower, 1 with full private bath, 14 rooms with 4-8 people sharing bath. 6 rooms in annex.
  • Facilities: Dining room, bar, lounge with fireplace. 1 acre with horseshoes, hammock. Fishing, swimming hole 1 block away. Tennis, golf nearby.
  • Location: Gold Country. 61 m E of Sacramento. From Jackson, take Hwy. 88 NE to Pine Grove; from Pine Grove, follow road N to Volcano.



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© 2009 by Alois Ritsche • Update: 16.07.2009