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Abflug in Kloten
1. Tag: Montag, 23. September 1996:
Um 07.20 Uhr werden wir in der Friedrichshöhe abgeholt zur Fahrt nach Kloten zum Flughafen. Martin fährt seine Eltern Gisela und Wemer und uns mit einem gemieteten FORD GALAXY nach Kloten. So bekommen wir den ersten Eindruck von unserem Mietwagen in Los Angeles.
Wir erreichen Kloten rechtzeitig und haben genügend Zeit zum Ein-Checken am Swiss Air-Schalter. Unser Flugzeug startet pünktlich um 10:40 Uhr zum Flug nach Genf. Dort haben wir eine Stunde Aufenthalt.
Das Flugzeug füllt sich mit Fluggästen aus Genf, so daß wir voll besetzt sind. Wir sitzen im Fugzeug in einer Reihe. Zwar sind die Sitze in der Economy-Klasse sehr eng, aber man nimmt das gerne in Kauf. Denn unsere Erwartungshaltung ist sehr groß, trotz des 13-stündigen Fluges.
Los Angeles
Um 15.10 Uhr, eine Viertelstunde früher als laut Flugplan vorgesehen, landen wir auf dem Flughafen Inglewood in Los Angeles, kurz LAX genannt. Die Einreisevorschriften der Amerikaner lassen keine zügige Abfertigung zu. Man muß in der organisierten Schlange warten, bis man zum Zollschalter vorgelassen wird. Die dunkelhäutige ZolIbeamtin ist freundlich. Die Formulare sind bereits im Flugzeug ausgefüllt worden, so daß es von da ab recht zügig voran geht. Aber an den Rauschgiftfahndern mit abgerichteten Hunden muß man einzeln vorbeigehen. Dann heißt es, das richtige Luggage-Laufband suchen und das Gepäck in Empfang nehmen.
Nun war die Übernahme des Mietwagens der Firma ALAMO vorgesehen. Beim Verlassen des Flughafengebäudes empfängt uns eine Hektik, die wir so nicht erwartet hatten. Shuttle um Shuttle fährt vor, um Fluggäste abzuholen und zu ihren Hotels oder Autoverleih-Firmen zu bringen. So warten wir auf den ALAMO-Shuttle, den wir nach einiger Mühe mit unseren ganzen Gepäckstücken dann doch erreichen. Die Übernahme des Mietwagens, ein FORD WINDSTAR mit 7 Sitzen, geht ohne Probleme über die Bühne. Allerdings versucht der Verkaufer, uns einen teureren Wagen anzudrehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Kofferraumdeckel schaffen wir es mit Hilfe freundlicher amerikanischer Nachbarn. Unser Gepäck kann bequem im Wagen verstaut werden, und los geht die erste Autofahrt in LA.
Best Western Hotel Jamaica Bay Inn
von der Seeseite aus
Unser Hotel vom Land aus -
Gisela beim Koffer auspacken
Ich fahre als erster, und wir finden den Hafen "Marina Del Rey" dank der exakten Führung nach Karte durch Werner nach kurzer Zeit und unser Best Western Hotel "Jamaica Bay Inn" in Fisherman´s Village, auf Anhieb.
Adresse: 4175 Admiralty Way, Marina Del Rey, California 90292, US
Areas Served: Marina Del Rey, Los Angeles, California
Property Phone: (310) 823-5333; (888) 823-5333
Quick Description: Located on a beach. Set amidst the palm trees and sandy beaches of idyllic Marina Del Rey, just minutes away from southern California's major attractions, shopping and business centers, the Best Western Jamaica Bay Inn is a perfect retreat for business travelers and vacationers alike. Sail along the California coast, take a walk on the beach, bicycle through town, visit the area's famous attractions or just lay back and enjoy the magnificent California sunset. World famous Venice Beach and boardwalk is just a 10 minute walk away. The hotel's popular Beachside Cafe offers exceptional California cuisine and spectacular views of the world's largest man made, small craft marina. Guests are within walking distance of many of the areas other fine restaurants. Expansive guest rooms, many with splendid views of the beach, and a friendly staff, make the Best Western Jamaica Bay Inn the choice of the discriminating traveler. For business or pleasure, make the Best Western Jamaica Bay Inn your choice for comfort and relaxation.
Im Hotel müssen wir zunächst feststellen, daß nur ein Zimmer reserviert war! Wir bekommen zwar noch ein Doppelzimmer, aber, nicht wie bestelIt, mit 2 Betten (Queens), sondern nur mit einem breiten Doppelbett (Kings).
Dann unternehmen wir den ersten Spaziergang am größten künstlich angelegten Sportboothafen der Welt mit über 50 000 Bootsliegeplätzen, von denen man allerdings nur einen kleinen Teil einsehen kann. Das Hafengelände ist zu groß. Leider machen sich der lange Flug und die neun Stunden Zeitumstellung in meinem Magen bemerkbar. Ich fühle mich nicht wohl und lege mich schlafen, während Sigrid mit Gisela und Werner einen kleinen Bummel durch das Hafengebiet macht.
Bei ALAMO: Warten auf den Mietwagen
Unser Ford WINDSTAR
Rodeo Drive
Beverly Hills
2. Tag: Dienstag, 24. September 1996:
Um 9:00 Uhr treffen wir uns zum Breakfast im Coffee Shop, der zum Hotel gehört. Während die anderen ein amerikanisches Breakfast mit "Ham, Eggs und Hashbrowns" zu sich nehmen, beschränke ich mich auf Toast mit "Sparkled Mineralwater without ice".
Anschließend fahren wir in nördlicher Richtung auf dem Highway No. 1 zunächst durch Santa Monica, dann in Richtung Beverly Hills und nach Hollywood.
Wir parken zunächst im Nobelort Beverly Hills auf dem Rodeo Drive und bestaunen wunderschöne Villen, gepflegte Vorgärten mit Bewässerungsanlagen und Palmen-Alleen.
Walk of Fame
Stern für James Dean
In Hollywood parken wir auf dem Sunset Strip, besichtigen den "Walk of Fame" mit den eingelassenen Sternen für berühmte Filmschauspieler, wie z.B. James Dean und besuchen dann den Platz vor dem "Chinese Theatre of Man", wo sich berühmte Leute, wie Cary Grant, Marilyn Monroe und viele andere mit ihren Fuß- und Handabdrücken und mit ihren Namenszügen auf den Betonplatten verewigt haben.
Auf dem Rückweg über verschiedene Freeways und Highways verfahren wir uns zunächst, finden aber dann doch den Hafen und unser Hotel.
Ich lege mich gleich schlafen. Sigrid macht mit Werner und Gisela noch einen ausgedehnten Hafenbummel. Dort treffen sie auf einen Deutschen, der hier gestrandet ist und Blechbüchsen einsammelt, um seinen kargen Lebensunterhalt zu bestreiten. Für einige Dollars ist er sehr dankbar. Anschließend genießen sie das erste "American Dinner" in einem Restaurant im Hafengebiet.
Es gäbe noch viel zu besichtigen in LA, angefangen von "San Fernando Valley" mit den "Universal Film Studio" über die herrlichen Sandstrände von Santa Monica bis zu "Disneyland". Leider reicht uns die Zeit nicht.
Hollywood Boulevard
Hollywood - Wahrzeichen
Sunset Strip
Chinese Theatre of Man
3. Tag: Mittwoch, 25. September 1996:
Ziel des dritten Tages ist San Diego. Zunächst kaufen wir im Store bei einem Chinesen Obst und Getränke ein. Der Chinese erkennt uns an unserer Aussprache sofort als Deutsche.
Zuerst fahren wir nach Long Beach mit Besichtigung des Dampfers Queen Mary, ein stillgelegter, luxuriöser Ozeandampfer aus den 30er Jahren, der dort an der Qaimauer liegt. Heute ist dort ein Hotel untergebracht.
Queen Mary am Qai
Auf der Queen Mary
Steuerhaus der Queen Mary
Auf der Nock
Blick auf Long Beach
Werner und Gisela beim Versuch, nach
Konstanz zu telefonieren
Skyline von Longbeach
Nach einem ausgiebigen "Obst-Lunch" fahren wir auf dem San Diego Freeway nach Süden. Es herrscht ziemlich reger Verkehr. Wir erreichen San Diego nach ca. 3 Stunden und finden unser Best Western Hotel "Posado Inn" am Harbor Drive auf Anhieb.
San Diego
Unser Hotel in der Harbor Street
"Posada Inn"
Blick vom Hotelfenster auf den Hafen
von San Diego
San Diego ist die zweitgrößte Stadt Kaliforniens (ca.1 Mio Einwohner). In San Diego stand die Wiege Kaliforniens. Die Lage des Hotels ist sehr schön, direkt am Bootshafen.Der Blick aus dem Hotelzimmer zeigt eine schöne Übersicht über den Hafen. Im Hintergrund auf der Insel ist eine Station der US Marine mit viel Schiffsverkehr und den täglichen Weck-und Zapfenstreich-Signalen mit Fahnenhissen.
Adresse: 5005 North Harbor Drive, San Diego, California 92106, US
Areas Served: San Diego, California
Property Phone: (619) 224-3254
Quick Description: The Best Western Posada Inn is one of San Diego's finest destinations for the vacation or business guest. Enjoy breathaking San Diego Harbor views from your balcony, relax on beautiful, sandy beaches, enjoy an invigorating sail or go deep sea fishing. Play a round of golf or just relax in the comfort of your deluxe room. The Best Western Posada Inn is in the heart of beautiful San Diego, conveniently located minutes away from the San Diego Airport, San Diego Convention Center, San Diego Zoo®, Sea World, Sports Arena, Cabrillo National Monument, world class sailing, whale watching and 65 golf courses.
Nach dem Ein-Checken im Hotel machen wir einen ausgedehnten Spaziergang durch den Hafen, vorbei an Bootstegen, Shops, Werften und Gaststätten. Im Gespräch mit einem Bootshändler namens Vincent erlaubt er uns, seinen Bootssteg mit Booten zu besichtigen, aber erst am folgenden Tag, da er jetzt Feierabend mache. Wir sind aber dann am nächsten Tag nicht hin, keine Zeit. In einem Bootsshop kaufe ich mir eine Baseball-Mütze mit gestickten SAN DIEGO.
Gegen Abend kehren wir in einer Gaststätte mit italienischer Küche ein, die direkt am Hafen liegt. Nach dem Bestellen hören wir plötzlich hinter uns die Worte "Ihr habt aber ein Scheiß-Wetter mitgebracht". Das war der Wirt, Herr Stenzel aus Herfort in Deutschland. Im Verlauf der Unterhaltung stellt sich heraus, daß er Konstanz durch mehrere Urlaubsaufenthalte zusammen mit seinen Eltern recht gut kennt. Er bittet, Herrn Brümmel vom Hotel Hirschen am Bodanplatz in Konstanz Grüße zu bestellen. Dort haben seine inzwischen verstorbenen Eltern mehrere Male gewohnt.
Wir beschließen einstimmig, unseren Aufenthalt in San Diego um einen weiteren Tag zu verlängern, da es uns so gut gefällt. Herr Stenzel gibt uns noch einige Tips zu Sehenswürdigkeiten, die wir besuchen könnten. Dann geht´s ins Hotel ins Bett.
4. Tag: Donnerstag, 26. September 1996:
Nach einem eher schwachen Frühstück im Hotel mit Kaffee und süßen Schnecken
fahren wir durch die Stadt in nörlicher Richtung, vorbei an Mission Beach und Pacific Beach, zum Besuch der berühmten Show von "Seaworld". Interessant war schon beim Lösen der Eintrittskarten, daß es hier "senior rate" gibt, also eine Verbilligung für Besucher über 60 Jahre.
Wir besuchen zunächst ein Aquarium mit interessanten Meeresfischen und im Anschluß daran die Delphin-Show. Wie man aus den Fotos erkennen kann, herrscht eine tolle Stimmung unter den 1000 Zuschauern in der Arena. "Delphin und Mensch" ist das Thema. Und was die Delphine als äußerst geschickte Schwimmer alles mit den Menschen machen, ist sensationell.
Anschließend sind wir zu Gast in der Shamu Show, das sind die Killerwale, riesengroße Tiere, die sich im Wasser sehr elegant bewegen und allerlei Kunststücke geherrschen. Sensationell!
Dann war dringend eine Stärkung nötig. Bei "Mama Stella´s Italien Kitchen" essen wir Canelloni und Chicken Salad.
Auf dem Rückweg durch die Downtown von San Diego besuchen wir das supermoderne Einkaufszentrums "Horton Plaza", ein Riesen-Kaufhaus-Komplex in 8 Etagen mit unzähligen Läden und Boutiquen und einer abenteuerlichen Architektur. Wir fragen einen jungen Verkäufer an einem Stand im Freien nach "Fruit and vergetables". Er antwortet auf Deutsch: "Das gibts im Farmer´s Market". Das ist ist ein wunderschöner großer Markt mit unzähligen Obstsorten, frisch polierten Äpfeln, großen Pflaumen, Orangen, Nektarinen, Bananen usw. Wir kaufen Brötchen, Marmelade, Obst und Getränke für den kommenden Tag ein.
In der dortigen Pharmacy frage ich nach "Metadonin" für Freund Hasso, der mir den Auftrag gegeben hatte. Auf die Frage, für was dieses Medikament gut sei, war die Antwort auf Englisch etwas schwierig. Wie sollte ich erklären, daß die Zirbeldrüse zu erhöhter Hormonproduktion angeregt werden soll, die den Alterungsprzeß des Körpers etwas hinauszögern sollen? Meine Antwort war daher kurz und bündig: "To stay young!". Leider war dieses Medikament hier nicht zu haben. Erst später fanden wir die Erklärung: Hasso hatte mir den Namen des Medikaments falsch aufgeschrieben (Metadonin statt richtig Melatonin).
Mit einem Spaziergang durch die Stadt mit dem "Gaslamp Quarter", Häuser aus victorianischer Zeit,
gepflasterte Gehsteige, Gaslaternen, einstiges Geschäftszentrum und einem nochmaligen Besuch in "John Tarantinos Italien Restaurant" am Hafen bei Stenzels beschließen wir den Abend.
Seaworld in San Diego
Shows mit Delphinen und Killerwalen
Eine sehr schöne Palme auf dem Seaworld-Gelände
Killerwale...
...beim Spiel
San Diego Airport...
und
Gesamtansicht
5. Tag: Freitag, 27. September 1996:
Zum Breakfast im Hotel bringen wir unsere eigenen Inkredienzien mit. Wir lassen uns nur Kaffee geben, nehmen die süßen Schnecken als Reiseverpflegung für unterwegs und verspeisen unsere eigenen Brötchen mit Marmelade aus dem Farmer´s Market aus der Downtown.
Nach dem Aus-Checken im Hotel fahren wir den Habor Drive entlang nach Osten, mitten durch militärisches Gebiet, weit und breit keine Tankstelle. Schließlich finden wir sowohl Tankstelle als auch den richtigen Weg nach Palm Springs, nämlich die Interstate No. 15 in nördlicher Richtung.
Die Interstate No. 15 verlassen wir bei Temecuda und fahren viele, viele Meilen durch "Indianerland". Das ist eines der Gebiete, wo Indianer seinerzeit in Reservaten angesiedelt wurden. Es ist eine wildromantische Gebirgslandschaft auf ca. 1.200 m Höhe. Die Fahrt geht auf einer langen Paßstraße nach Nordosten in ein weites Tal. Dort liegt "Palm Springs".
Palm Springs
Palm Springs (32 000 Einwohner), ist bekannt wegen der Golfplätze, berühmter Stars, wie Frank Sinatra, Kirk Douglas u.a. Es ist begehrter Zweitsitz der kalifornischen Schikeria.
Die erste gebaute Hotelunterkunft ist "Palm Springs Spa Hotel".
Weiteres berühmtes Hotel: El Mirador (Einstein)
Unser Hotel "Inn Palm Springs" (Best Western)
Im Best Western Hotel "Inn At Palm Springs" finden wir ein sehr gutes Hotel, alles klimatisiert. Das ist wohltuend, da die Temperaturen in Palm Springs recht hoch sind (35 - 45 Grad Celsius), allerdings eine trockene Wärme. Deshalb benutzen wir den schönen Swimmingpool sehr intensiv. Es ist sehr angenehm, obwohl das Wasser stark gechlort ist. Leider kann Sigrid nicht in die Sonne und damit auch nicht in den Pool, da sie noch vom Vortag aus der Delphin-Show einen starken Sonnenbrand hat.
Abends machen wir eine kleine Rundfahrt durch Palm Springs, um die Häuser der Reichen zu sehen. Es ist eine sehr schöne, saubere Stadt mit schönen Villen und gepflegten Gärten. Bei der Rückfahrt verpassen wir eine Abfahrt und verfranzen uns leicht. Schließlich finden wir unser Hotel wieder und gehen nach einer kurzen Rast zum Mexikaner zum Dinner. Es schmeckte
sehr gut.
6. Tag: Samstag, 28. September 1996:
Unser heutiges Ziel ist die Stadt Needles am Colorado River in Arizona. Vor der Abreise aus Palm Springs kaufen wir in einem Store ein, hauptsächlich Getränke für unterwegs. Denn wir fahren durch die Bernadino-Wüste mit unzähligen Windkraftwerken und mit hohen Temperaturen. Es ist wieder Indianerland mit Gebirgszügen und gut ausgebauten Straßen. In der Stadt Joshua Tree besuchen wir einen Markt auf dem Marktplatz. Werner unterhält sich angeregt mit dem Orts-Sheriff, und wir bekommen interessante Informationen über den National Park Joshua Tree.
Im Joshua Tree National Park
Nach einem Cappuccino in einer Bakery fahren wir durch den National Park Joshua Tree mit seiner Gebirgslandschaft und den Joshua Bäumen. Die "stacheligen Gesellen", die Joshua Trees, stehen an den Straßen. Sie tragen ihren Namen auf Grund des Wuchses ihrer Äste. Von weitem sieht es aus, als ob Joshua seine Arme zum Himmel streckt. Der Park ist zauberhaft.
Bei "Twentynine Palmes" verlassen wir den Park.
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