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"Solarboote" am Bodensee sind nicht kostenoptimal und unglaubwürdig"
Wie der Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz, Kuno Werner, in einem Gespräch mit dem SÜDKURIER (Ausgabe vom 03.07.2004) mitteilte, wird in der gewerblichen Schifffahrt nicht auf Solarenergie gesetzt. Solarenergie sei nicht kostenoptimal und unglaubwürdig. "Wenn der Strom aus Energiemangel aus der Steckdose kommt, sind die Fahrgäste an der Nase herum geführt."
Diese Tatsachen sind schon längst bekannt. Es ist daher um so unverständlicher, dass die Bodenseestiftung immer von "Solarbooten" spricht und damit, wie oben gesagt, die Bevölkerung "an der Nase herum führt".
Sicher hat niemand etwas gegen die Bezeichnung "Elektroboote". Warum wird das Kind dann nicht beim richtigen Namen genannt, nämlich "Elektroboote, die einen Teil ihres Energiebedarfs mit Sonnenenergie abdecken", sonst aber "an der Steckdose hängen"?
Ein typisches Beispiel hierzu ist die so genannte Solarfähre auf der Insel Reichenau, die an Land ihre Energie aus der kommunalen Steckdose bezieht, um ihre Akkus aufzuladen.
Wie kann man so etwas auch nennen?
Richtig: Etikettenschwindel!
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